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Amanda Peet

Amanda Peet

Amanda Peet
Geboren wurde Amanda Pett am 11 January 1972 in New York. Wie viele Mädchen träumpte auch sie von einer Kajere als Schauspielerin in Hollywood, doch die Realität sah ganz anders aus. Für Charakterrollen sah die US-Schauspielerin zu gut aus; also musste sich beim Fernsehen durchschlagen.
Sie könnte Werbung für Cornflakes machen. Oder für Fruchtzwerge. Makellose Zähne, schulterlanges blondes Haar, große knallblaue Augen - eine wie sie, denkt man, putzt sich sogar nach einem Apfel die Zähne..
Also ging die New Yorkerin Peet erst mal zum Fernsehen. 1995 als 23-Jährige eine markante Nebenrolle in Central Park West, kurze Zeit später ein Gastauftritt in Seinfeld - irgendwann muss doch mal ein Produzent zugucken!
Das Gefühl, nicht recht voranzukommen, kannte sie aus ihrer Schauspielgruppe an der Columbia-Universität: "Sosehr ich mich auch angestrengt habe - ich bekam einfach keine Rolle. Insofern war es eine Vorahnung dessen, was später kommen sollte; eine Vorbereitung aufs Leben ." Dass es mit ihrer Filmkarriere zögerlich losging, lag allerdings nicht nur an ihr: Grind, den sie 1994 drehte, kam erst drei Jahre später in die Kinos und floppte; weitere Independent-Filme drängten sie in eine Ecke, aus der man als Jungschauspielerin schwer wieder rauskommt.
In Body Shots ist sie eine junge Frau, die verzweifelt die Mitte ihres Lebens sucht. Gleich zu Beginn sieht man sie zusammengekrümmt auf dem Bett, neben ihr, völlig zerstört, ein junger Mann: als hätten die beiden mehrere Nächte mit Scotch und Klebstoff verbracht. Amanda spielt eine höhere Tochter mit den Phantasien einer Vorstadtgöre, und ein bisschen sieht sie aus, als hätte sie sich während der Dreharbeiten dafür geniert. Am Ende stellt sich heraus, dass zwischen ihr und dem Burschen im Bett überhaupt nichts gelaufen ist. Ihren ersten großen erfolg hatte sie dann jedoch als Nachwuchskillerin an der Seite von Bruce Wills in Keine halben Sachen in dem sie so machen bekannten Darsteller förmlich an die wand spielt und endlich auch ihr komödiantisches Talent zeigen kann. So war die Hauptrolle auch nicht mehr fern und Verzaubert dürfte jetzt das endgültige Sprungbrett nach Hollywood sein.

1995: Animal Room
1996: She's the One
1996: Tage wie dieser (One Fine Day)
1997: Ellen Foster – Ein Kind kämpft um sein Glück
1997: Touch Me
1997: Auf der Strecke geblieben
1998: Leben und lieben in L.A. (Playing by Heart)
1999: Einfach unwiderstehlich (Simply Irresistible)
1999: Body Shots
2000: Takedown
2000: Vernascht (Whipped)
2000: Ist sie nicht großartig? (Isn't She Great)
2000: Keine halben Sachen (The Whole Nine Yards)
2001: Zickenterror – Der Teufel ist eine Frau (Saving Silverman)
2002: Igby! (Igby Goes Down)
2003: High Crimes – Im Netz der Lügen (High Crimes)
2002: Spurwechsel (Changing Lanes)
2003: Was das Herz begehrt (Something's Gotta Give)
2003: Whatever We Do
2003: Identität (Identity)
2004: Keine halben Sachen 2 – Jetzt erst recht! (The Whole Ten Yards)
2004: Melinda und Melinda (Melinda and Melinda)
2005: So was wie Liebe (A Lot Like Love)
2005: Syriana
2006: Griffin & Phoenix
2007: Dein Ex – Mein Albtraum (The Ex)
2006–2007: Studio 60 on the Sunset Strip (Fernsehserie)
2007: Mein Kind vom Mars (Martian Child)
2008: Akte X – Jenseits der Wahrheit (The X Files: I Want To Believe)
2008: Five Dollars a Day
2008: What Doesn't Kill You (Boston Streets)
2009: 2012
2010: Please Give