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Cameron Diaz

Cameron Diaz

Cameron Diaz
Cameron Diaz gab ihr Leinwanddebüt im Alter von 21 Jahren und raubte den Zuschauern als Femme fatale Tina Carlisle in The Mask (Die Maske, 1994) den Atem. Die schräge Fantasy -Komödie wurde nicht nur zu einem von Jim Carreys größten Erfolgen, sondern verhalf auch Cameron Diaz zu einer einzigartigen Karriere im Filmgeschäft.
Nach dem enormen Erfolg von The Mask wählte Cameron zunächst ein kleines, Independent-Regiedebüt mit dem Titel The Last Supper (Die Henkersmahlzeit, 1995) aus. Die schwarze Komödie, die von Sony Pictures Classics in die Kinos gebracht wurde, gab ihr die Gelegenheit, in einem exzellenten Ensemble – darunter Annabeth Gish, Ron Eldard, Jonathan Penner und Courtney B. Vance – eine herablassende, liberale Studentin zu spielen. The Last Supper wurde nicht nur zu einem Arthaus-Hit, sondern markierte für Cameron Diaz auch den Start für zwei Jahre pausenloser Dreharbeiten.
Als dritten Film drehte sie mit dem Autoren und Regisseur Steven Baigelman die Offbeat-Liebesgeschichte Feeling Minnesota (Feeling Minnesota, 1996), in dem sie neben Keanu Reeves und Vincent D’Onofrio eine Braut spielte, die sich in ihren Schwager verliebt. Danach gab sie eine kalte, manipulative New Yorkerin in Edward Burns’ mit Spannung erwartetem Nachfolgefilm von The Brothers McMullen (Kleine Sünden unter Brüdern, 1995), der in der Arbeiterklasse angesiedelten Romanze She’s the One (She’s the One, 1996), den Burns geschrieben und inszeniert hatte und in dem er wiederum eine der Hauptrollen spielte. Danach stand sie neben Harvey Keitel und Craig Sheffer in Head Above Water (Kopf über Wasser, 1996) vor der Kamera, einem Thriller über einen ehrenwerten Richter, seine Frau, deren Ex-Lover, ihren Nachbarn und eine Leiche, die nicht verschwinden will.
Im Jahr 1996 wurde Cameron von der National Association of Theatre Owners als ShoWest’s Female Star of Tomorrow geehrt – ein Titel, den vor ihr bereits Schauspielerinnen wie Winona Ryder, Nicole Kidman und Julia Ormond tragen durften. Camerons erster Studiofilm nach The Mask, My Best Friend’s Wedding (Die Hochzeit meines besten Freundes, 1997), wurde 1997 zu einem der größten Sommerhits und zu einem der 10 erfolgreichsten Filme des Jahres. Als süße Braut am Vorabend ihrer Hochzeit hatte Cameron Diaz die Möglichkeit, an der Seite von Julia Roberts, Dermot Mulroney und Rupert Everett eine völlig neue Facette ihres vielfältigen Talents zu zeigen – was ihr die Herzen von Kritikern und Zuschauern zufliegen ließ. Ihr Part brachte ihr einen Blockbuster Entertainment Award als Favorite Supporting Actress in a Comedy ein, für den international mehr als 11 Millionen Kunden der Kette Blockbuster Video votierten.
In A Life Less Ordinary (Lebe lieber ungewöhnlich, 1997), der ersten US-Produktion des jungen, talentierten Trainspotting-Regisseurs Danny Boyle, spielte sie neben dem begabten schottischen Schauspieler Ewan McGregor ein verwöhntes, aber unglückliches reiches Mädchen, das sich in den Hausmeister verliebt, der sie entführt.
Für ihre Darstellung der Titelrolle in der romantischen Komödie There’s Something About Mary (Verrückt nach Mary, 1998) wurde Diaz mit einem New York Film Critics Circle Award als Beste Schauspielerin geehrt – neben einer Golden Globe Nominierung, dem American Comedy Award, dem Blockbuster Entertainment Award in der Sparte „Favorite Movie Actress“, dem niederländischen Rembrandt Award als Beste Schauspielerin und dem MTV Movie Award für die Beste weibliche Performance. Die von Peter und Bobby Farrelly inszenierte 20th Century Fox -Komödie wurde nach ihrem Kinostart im Juli 1998 prompt zu einem Box-office-Hit und hat bei ihrer Video-Veröffentlichung weitere Rekorde gebrochen. Nachdem sie neben Christian Slater die schwarze Komödie Very Bad Things (Very Bad Things, 1998) abdrehte, die der Schauspieler und Regisseur Peter Berg geschrieben und inszeniert hatte, trat Cameron Diaz an der Seite von John Cusack, Catherine Keener und John Malkovich in dem hochgelobten Film Being John Malkovich (Being John Malkovich, 1999) vor die Kamera. Diese Fantasy-Komödie, die von dem Academy Award®nominierten Spike Jonze inszeniert wurde, nahm die Vorstellungskraft der Zuschauer weltweit in ihren Bann, und Cameron wurde für einen Golden Globe, den Screen Actors Guild Award und den British Academy of Film (BAFTA) Award nominiert, während ihre Co-Stars, die Filmemacher und der Film selbst zahlreiche weitere Preise, Nominierungen und andere Ehrungen einheimsten.
Diaz trat darüber hinaus mit einer All-Star-Besetzung – unter anderem Al Pacino, Jamie Foxx, Dennis Quaid, LL Cool J, James Woods und Ann-Margret in Oliver Stones Any Given Sunday (An jedem verdammten Sonntag, 1999) vor die Kamera. Ihre Darstellung der toughen jungen Eigentümerin eines professionellen Football-Teams brachte ihr erneut einen Blockbuster Entertainment Award ein, diesmal in der Sparte Favorite Actress in Drama. Demnächst wird sie neben Glenn Close, Calista Flockhart, Amy Brenneman und Holly Hunter in Rodrigo Garcias Things You Can Tell Just By Looking At Her (2000) zu sehen sein, der bereits in diesem Jahr auf dem Sundance International Festival und dem Cannes Film Festival lief. Außerdem hat sie zusammen mit Jordana Brewster und Christopher Eccleston in Paris und Portugal die Dreharbeiten zu The Invisible Circus (2000) abgeschlossen, der auf dem hochgelobten Roman von Jennifer Egan basiert.
Darüber hinaus hat sie neben Eddie Murphy, John Lithgow und Mike Myers eine Sprechrolle in dem DreamWorks-Zeichentrickfilm Shrek (2000) angenommen, der noch in diesem Jahr in die US-Kinos kommen soll.

1994: Die Maske (The Mask)
1995: Last Supper – Die Henkersmahlzeit
1996: She's the One
1996: Feeling Minnesota
1996: Kopf über Wasser (Head Above Water)
1997: Die Hochzeit meines besten Freundes
1997: Lebe lieber ungewöhnlich (A Life Less Ordinary)
1998: Fear and Loathing in Las Vegas (Cameo-Auftritt)
1998: Very Bad Things
1998: Verrückt nach Mary (There's something about Mary)
1999: An jedem verdammten Sonntag (Any Given Sunday)
1999: Being John Malkovich
2000: 3 Engel für Charlie (Charlie's Angels)
2000: Gefühle, die man sieht
2001: Vanilla Sky
2001: Deadly Shadows (The Invisible Circus)
2002: Super süß und super sexy (The Sweetest Thing)
2002: Gangs of New York
2003: 3 Engel für Charlie – Volle Power
2005: In den Schuhen meiner Schwester (In Her Shoes)
2006: Liebe braucht keine Ferien (The Holiday)
2008: Love Vegas (What Happens in Vegas…)
2009: Beim Leben meiner Schwester (My Sister’s Keeper)
2009: The Box – Du bist das Experiment
2010: Für immer Shrek - Fiona (Sprechrolle)
2010: Knight and Day
2011: The Green Hornet