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Shut In

Shut In

Shut In
Darsteller: Naomi Watts, Oliver Platt, Jacob Tremblay, David Cubitt, Charlie Heaton
Regisseur: Farren Blackburn
Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
Untertitel: Deutsch
Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
Spieldauer: 91 Minuten
Universum Film GmbH



Die Kinderpsychologin Mary (Naomi Watts) kümmert sich in ihrem abgelegenen Haus aufopferungsvoll um ihren pflegebedürftigen Sohn (Charlie Heaton), der seit einem Autounfall komplett gelähmt ist. Ihr Ehemann ist bei diesem Unfall gestorben, und die Witwe hat seitdem ihren Kontakt zur Außenwelt bis aufs Nötigste beschränkt. Trotz allem nimmt sie einen neuen Patienten an, den Waisenjungen Tom (Jacob Trembley), und bietet ihm sogar an, für eine gewisse Zeit bei ihr einzuziehen. Aus dem Kontakt zu diesem Jungen schöpft sie neuen Lebensmut, doch noch am ersten Abend verschwindet Tom in einem gefährlichen Schneesturm und gilt seitdem als vermisst. Plötzlich geschehen beängstigende Dinge in Marys Haus und sie beginnt zu zweifeln: Ist Tom wirklich tot?

Die Ähnlichkeit von Stanley Kubriks „Shining“, der eigentlich den Thriller „The Shadows Knows“ von Diane Johnson verfilmen wollte und „Shut In“ ist nicht von der Hand zu weisen. Bei beiden sind Kälte, Einsamkeit, Melancholie und am Ende der schiere Wahnsinn nicht von der Hand zu weisen. Doch wo „Sining“ in die Richtung Horror Thriller geht, wird aus „Shut In“ der reine Psychothriller:
Es geht um die Kinderpsychologin Mary Portman (Naomi Watts) die sich nach einem Unfall um ihr hirngeschädigtes Kind alleine kümmern muss, da ihr Mann bei diesem Unfall gestorben ist.
Für den Regisseur Farren Blackburn ist dies nach Episoden von „Luther“ und „Marvel’s Daredevil“ der erste Spielfilm, das Skript stammt von Christina Hodson die es nach eigener Aussage innerhalb von sechs Wochen geschrieben hatte, vermutlich nach der Lektüre des Buches „Die 100 Besten Horrorfilme“. Leider plätschert der Film in der Dramaturgie die erste Hälfte nur so vor sich hin, bevor dann langsam aber sicher sich der Wahnsinn breit macht
Leider können Naomi Watts (Mulholland Drive, Ring, King Kong und Funny Games U.S.) und Oliver Platt (Fargo) nicht zeigen was in ihnen steckt, währen zumindest Jacob Tremblay (Before I Wake und Raum) hierzu die Möglichkeit hat.
„Shut In“ ist in der zweiten Hälfte ein durchaus Spannendes Kammerspiel, das bloß oft so wirkt wie die kleine Version von „Shining“