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The Whole Truth - Lügenspiel

The Whole Truth - Lügenspiel

The Whole Truth - Lügenspiel
Darsteller: Keanu Reeves, Renee Zellweger, Gugu Mbatha-Raw, Gabriel Basso, James "Jim" Belushi
Regisseur: Courtney Hunt
Audio (Deutsch): DTS-HD Master Audio 5.1
Audio (Sonstige): Englisch DTS-HD Master Audio 5.1
Bildformat: HD 1080/50i
Seitenformat: 2,40:1
EuroVideo Medien GmbH

Als er seiner Freundin Loretta Lassiter (Renée Zellweger) verspricht, ihren Sohn Mike (Gabriel Basso) vor dem Gefängnis zu bewahren, nimmt Strafverteidiger Richard Ramsay (Keanu Reeves), entgegen seiner Überzeugung, einen sehr persönlichen Fall an. Mike wird beschuldigt, seinen Vater Boone (Jim Belushi) ermordet zu haben. Er hat die Tat sogar gestanden, spricht aber mittlerweile kein Wort mehr – auch nicht mit seinem Anwalt. Doch während des Verfahrens kommen neue Details über Boone ans Licht und es stellt sich schnell heraus, dass fast alle Zeugen etwas zu verheimlichen haben. Das nutzt Ramsay aus, um einen Freispruch für seinen Klienten zu erwirken, denn darum allein geht es ihm. Unterdessen stellt seine Assistentin Janelle (Gugu Mbatha-Raw) weitere Nachforschungen an und erhebt einen ungeheuren Verdacht.

Für ihr Regiedebüt „Frozen River – Auf dünnem Eis“, wurde Courtney Hunt 2009 für einen Oscar nominiert (Beste Original-Drehbuch), ging aber leider leer aus. Es folgten viele TV-Arbeiten für Serien wie „In Treatment – Der Therapeut“ und „Law & Order: Special Victims Unit“.

Mit The Whole Truth – Lügenspiel meldet sie sich mit einem Spielfilm zurück, einen Gerichtsfilm der zwar mit guten Darstellern wie Keanu Reeves, Renée Zellweger und Jim Belushi aufwartet. Dafür vergisst aber Courtney Hunt völlig die Spannung, nach einem guten Auftakt kommt es nur noch zu Schlagabtauschen, Anwalt-Staatsanwalt ohne je mit zu reisen. Zudem ist die deutsche Synronisation nicht grade das Gelbe vom Ei und passt zu der langatmigen Inszenierung. Ob nun der Twist zum Durchhalten lohnt, sollte jeder für sich entscheiden.

Wer Renée Zellweger im Film sucht, sie ist die Mutter des Angeklagten.
In einer US-Zeitung schrieb sie "Nicht, dass es irgendjemanden etwas angehen würde, aber ich habe weder mein Gesicht noch meine Augen durch eine Operation verändert", Wenn man sich aber ihr Gesicht ansieht muss man sie eindeutig als Facelifting-Opfer bezeichnen, von ihrem speziellen Charisma, sieht man nur noch ein wenig wenn sie lächelt.

Schlecht ist der Film nicht, aber auch bei weitem nicht, dass was man erwarten konnte.

Special-Features: Interviews mit den Darstellern