Charlize Theron

Charlize Theron

Charlize Theron
Charlize Theron, am 7. August 1975 in Benoni nahe Johannesburg auf der elterlichen Farm in Südafrika geboren, wächst dort als einziges Kind des Franzosen Charles und der Deutschen Gerda auf einem Hof auf. 1991 stirbt ihr Vater bei einem Autounfall - in anderen Quellen wird allerdings behauptet, Theron habe als Zehnjährige beobachten müssen, wie ihre Mutter den betrunkenen Vater in Notwehr erschießt.
Bereits mit sechs Jahren schnürt sich Charlize die Ballettschuhe an ihr Traum ist die große Tanzkarriere. Dennoch ist es ein anderes Genre, das ihr die Türen auf die großen Bühnen öffnet: das Modeln. Mit 14 steht Theron das erste Mal als Fotomodell vor der Kamera. Mit 16 gewinnt sie einen Wettbewerb in ihrem Heimatland, der ihr ein Angebot aus Mailand einbringt. Bald darauf ist die blonde Ballerina ein gefragtes internationales Model, mit Aufträgen in Paris und New York.
Dort lässt sie sich schließlich nieder, und mit der Aufnahme in die Joffrey Ballet Company bietet sich endlich die Chance, ihre Karriere als Tänzerin voranzutreiben. Sie profiliert sich in der "Nussknacker-Suite" und im "Schwanensee" doch mit 18 Jahren platzt der Traum vom Glück. Theron zieht sich eine Knieverletzung zu, die ihre Ballett-Karriere abrupt beendet.
Angeblich drängt sie Mutter Gerda dazu, nach Los Angeles umzusiedeln, um dort eine Karriere als Filmstar zu forcieren. Ohne irgend jemanden in Hollywood zu kennen, ergattert sie bereits acht Monate später ihre erste kleine Filmrolle in "Kinder des Zorns III" allerdings ungenannt und ohne bleibenden Eindruck zu hinterlassen.
Die Begegnung, die 1994 letztlich über Charlize Therons Zukunft entscheidet, klingt wie aus dem Märchenbuch: In einer Bank bekommt die Wahl-Amerikanerin einen Wutanfall, als ein Kassierer ihren Scheck nicht einlösen will. Talentmanager John Crosby - der zu diesem Zeitpunkt Schauspieler wie Rene Russo und John Hurt vertritt - steht zufällig in derselben Schlange am Schalter. Von ihrer Schimpftirade schwer beeindruckt, soll er Theron seine Visitenkarte überreicht haben mit dem Angebot, sie, Charlize, ins Filmgeschäft zu holen.
Dort fasst die blonde Mimin bald mächtig Fuß. Nach Schauspielunterricht und dem intensiven Bemühen, ihren südafrikanischen Akzent loszuwerden, steht sie zunächst neben Tom Hanks in dessen Regiedebüt "That Thing You Do" vor der Kamera. Es folgen größere Filmrollen neben Keanu Reaves in "Im Auftrag des Teufels" oder Tobey Maguire in "Gottes Werk und Teufels Beitrag". Sie spielt in Woody Allens "Celebrity" und in "Mein großer Freund Joe" neben Bill Paxton.
Kein Wunder also, dass die schöne Blonde wenig begeistert auf Nacktaufnahmen reagiert, die der "Playboy" im Mai 1999 veröffentlicht. Nach dem Thriller "Wild Christmas" (Partner: Ben Affleck) der Weihnachten 2000 in den Kinos lief, kommt ab Februar 2001 Charlize Theron in "Die Legende von Bagger Vance" neben Will Smith und Matt Damon. Im April 2001 ist deutscher Kinostart für "The Yards", in dem Mark Wahlberg und Joaquin Phoenix ihre Partner sind.
Die Schauspielerin ist zurzeit mit Stephan Jenkins liiert, dem Frontmann der Band "Third Eye Blind". Zuvor war Charlize zwei Jahre lang mit dem Schauspieler Craig Bierko zusammen.

1995: Kinder des Zorns III (Children of the Corn III)
1996: 2 Tage in L.A. (2 Days in the Valley)
1996: That Thing You Do!
1997: Noch dümmer (Trial and Error)
1997: Im Auftrag des Teufels (The Devil's Advocate)
1997: Hollywood Undercover
1998: Celebrity
1998: Mein großer Freund Joe (Mighty Joe Young)
1999: Die Frau des Astronauten (The Astronaut's Wife)
1999: Gottes Werk und Teufels Beitrag (The Cider House Rules)
2000: The Yards – Im Hinterhof der Macht
2000: Wild Christmas (Reindeer Games)
2000: Men of Honor
2000: Die Legende von Bagger Vance
2001: Sweet November
2001: 15 Minuten Ruhm (15 Minutes)
2001: Im Bann des Jade Skorpions
2002: 24 Stunden Angst (Trapped)
2002: Waking Up in Reno
2003: The Italian Job – Jagd auf Millionen
2003: Monster
2004: Die Spiele der Frauen (Head in the Clouds)
2004: The Life and Death of Peter Sellers
2005: Æon Flux
2005: Kaltes Land (North Country)
2005: Arrested Development
2006: East of Havana (Produzentin)
2007: Im Tal von Elah (In the Valley of Elah)
2007: Battle in Seattle
2008: Sleepwalking
2008: Hancock
2008: The Burning Plain
2009: The Road

Kontakt Impressum