25 km/h

25 km/h
Darsteller: Lars Eidinger, Bjarne Maedel, Franka Potente, Alexandra Maria Lara
Regisseur: Markus Goller
Bildformat: 16:9 Widescreen (1.85:1), 1920 x 1080p, HIGH DEFINITION
Tonformat: Deutsch (DTS-HD MA 5.1)
Untertitel: Deutsch
Spieldauer: 116 Minuten
Sony Pictures Home Entertainment




Nach 30 Jahren treffen sich die beiden Brüder Georg (Bjarne Mädel) und Christian (Lars Eidinger) auf der Beerdigung ihres Vaters wieder. Beide haben sich zunächst wenig zu sagen: Georg, der Tischler geworden ist und seinen Vater bis zuletzt gepflegt hat, und der weitgereiste Top-Manager Christian, der nach Jahrzehnten erstmalig zurück in die Heimat kommt. Doch nach einer durchwachten Nacht mit reichlich Alkohol beginnt die Annäherung: Beide beschließen, endlich die Deutschland-Tour zu machen, von der sie mit 16 immer geträumt haben – und zwar mit dem Mofa. Völlig betrunken brechen sie noch in derselben Nacht auf. Trotz einsetzendem Kater und der Erkenntnis, dass sich eine solche Tour mit über 40 recht unbequem gestaltet, fahren sie unermüdlich weiter.
Acht Jahre nach der DDR-USA-Roadmovie-Komödie „Friendship!“ (der erfolgreichste deutsche Kinostart des Jahres 2010), arbeiten Regisseur Markus Goller („Simpel“) und Drehbuchautor Oliver Ziegenbalg („Frau Müller muss weg“) endlich wieder zusammen.


Zwei Brüder Christian und Georg, die unterschiedlicher nicht sein könnten, kommen nach der Beerdigung ihres Vaters auf die Idee eine Fantasie die die beiden als 16-jährige hatten, in die Tat umzusetzen. Vom Schwarzwalt zum Timmendorfer Strand, doch nicht einfach sondern mit ihren Mofas, mit 25 km/h. Fahren, Sex, essen, sex, in die Ostsee Pinkeln, sex, die pubertierenden träume 15-Jähriger.
Schon im Schwarzwalt wird e skurril aus wie um zwei Frauen werben, Ute (Franka Potente) und Ingrid (Alexandra Maria Lara), und sie mit einem Schuhplattler begeistern. Für Georg kommt es dabei zum Sex aber die Vorstellungen von Ute über Sex sind doch etwas anderes. Streitereien und doch immer noch die Weiterfahrt, Ausgerechnet ein Hippie Mädchen gespielt von „Fack Ju Göhte“-Star Jella Haase, das nach Paderborn bei einem Back-To-The-Roots-Festival will, wird nicht zu Lach Nummer, doch anstatt hier Klischees zu bedienen, kommen hier interessante Gespräche über den Sinn des Lebens zu Stande. Jella Haase beweist einmal mehr, dass sie weit mehr ist als das Dummchen aus „Fack Ju Göhte“ und jemand von dem wir hoffentlich noch viel mehr sehen. Aufgesetzt wirkt nur der Drogenrausch und das Finale mit seinem Sohn, den er noch nie gesehen hat. Hier wäre weniger mehr gewesen. Insgesamt ist „25 km/h“ ein Mofa-Roadmovie, das ohne Hektik und den sonst üblichen hau drauf Humor auskommt, was ihn grade zu etwas besonderen macht.
„25 km/h“ ist ein mehr als würdiger Nachfolger von „Friendship!“ mit dem Regisseur Markus Goller und Drehbuchautor Oliver Ziegenbalg Lust auf mehr machen.

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