Alien: Covenant

Alien: Covenant

Alien: Covenant
Regie: Ridley Scott
Darsteller: Michael Fassbender, Katherine Waterston
Bildformat: 16:9 (2,40:1)
Ton: Englisch DTS-HD-MA 7.1, Deutsch DTS 5.1, Französisch DTS 5.1
Länge: 122 minuten
Twentieth Century Fox


Ridley Scott kehrt mit "Alien: Covenant" zu dem von ihm erschaffenen Universum zurück und öffnet ein neues Kapitel in seiner bahnbrechenden "Alien" Franchise. Die Crew des Kolonisationsraumschiffs Covenant ist unterwegs zu einem abgelegenen Planeten am Rande der Galaxie. Sie entdeckt - wie sie glaubt - ein unerforschtes Paradies, aber tatsächlich ist es eine dunkle, gefährliche Welt. Als die Crew mit einer ihre Vorstellungskraft übersteigenden Bedrohung konfrontiert wird, muss sie einen grauenvollen Fluchtversuch unternehmen.
Alien 1 bis 4, war jeder für sich ein Kleingold, ja selbst Teil 3 im Directors Cut. Aliens Predator war Popcorn Kino, wollte aber auch nie etwas anderes sein. An "Prometheus - Dunkle Zeichen" hingegen, scheiden sich die Geister.

"Prometheus - Dunkle Zeichen" als Prequel erfüllte bei vielen nicht die geschnürten Erwartungen, obwohl er genau das vermittelte was er angekündigt hatte, zudem mit einer grandiosen Besetzung.

„Alien: Covenant“ wurde jetzt angekündigt, als Bindeglied zwischen "Prometheus - Dunkle Zeichen" und „Alien“ von Ridley Scott. Da Ridley Scott auch selber Regie führte, waren hier natürlich die Erwartungen zu hoch, Erwartungen die er gar nicht erfülle konnte. Ridley Scott machte hierbei auch gleich klar, das er keinen Splatterfilm dreht, sondern zurück wollte zu den Wurzeln "Im Weltraum hört dich niemand schreien", echter Horror der in Mark und Bein geht.

Im ersten Drittel geht diese Rechnung voll und ganz auf, dann geht Scott jedoch immer mehr dazu über, sein eigenes Original zu Kopieren.

Das Highlight hierbei ist natürlich Michael Fassbender in seiner Doppelrolle als Androiden David und Walter, sowie Katherine Waterston als Ripley-Klon. Aber es sind hauptsächlich die philosophischen Diskussionen über Schöpfung, Götter und Aliens die hängenbleiben, die Spannung ist es leider nicht.

"Prometheus - Dunkle Zeichen" hatte man vorgeworfen, dass er zu viele Fragen beantwortet, bei „Alien: Covenant“ verrät Scott zu viele, und so verliert das Grauen seinen mythischen Schrecken und wird zum x-beliebigen Killer.

„Alien: Covenant“ ist gut, ist aber bei weiten nicht das was man erhofft hatte, gegenüber dem kurz vorher gestarteten Alien Klon „Life“ steht er fast zurück.

„Alien: Covenant“ ist der Alien Film, bei dem man sich unweigerlich fragt, was hätte Ridley Scott aus diesen Film gemacht.



Specials:
Entfallene und erweiterte Szenen
USCSS Covenant
Sector 87 - Planet 4
Ridley Scotts Einblicke in die Produktion
Audiokommentar von Ridley Scott
Produktionsgalerie
Original Kinotrailer

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