Das kalte Herz

Das kalte Herz

Das kalte Herz
Darsteller: Frederick Lau, Henriette Confurius, David Schütter, Moritz Bleibtreu, Milan Peschel
Regisseur: Johannes Naber
Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Deutsch (DTS HD Stereo)
Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
Spieldauer: 119 Minuten
Weltkino Filmverleih GmbH (Vertrieb Universum Film)



Der mittellose Peter sucht aus Liebe zur schönen Lisbeth einen Weg, um reich zu werden. In seiner Verzweiflung lässt er sich auf einen Pakt mit dem diabolischen Holländer-Michel ein, der ihm anstelle des Herzens einen Stein in die Brust setzt. Befreit von jeglichem Mitgefühl gelangt Peter zu Reichtum und Ansehen. Doch Lisbeth erkennt ihren einst so gutmütigen Peter in dem skrupellosen Geschäftsmann nicht mehr wieder und stellt sich gegen ihn. Um Lisbeth zurückzugewinnen, muss Peter um sein Herz kämpfen


Das gleichnamige Märchens von Wilhelm Hauff zählt zu den bekanntesten Werken deutscher Literatur. Das Kalte Herz ist eine von vier Erzählungen, die eingebettet sind in das Werk „das Wirtshaus im Spessart“ Die bekannteste Verfilmung von „Das kalte Herz“ stammt von der DEFA aus dem Jahr 1950.
Regiseur Johannes Nabers Verfilmung ist allerdings mehr verwand mit dem modernen Fantasy Kino ala „Der Herr der Ringe“ als mit dem alten DEFA-Klassiker. Das mythische er Erzählung wurde so zum mystischen verfremdet. Dies wird deutlich bei der Rolle des Holländer-Michel gespielt von Moritz Bleibtreu der hier zum Untoten wird, mit allen was der Gotische Horror Film Hergibt. Im Studio Babelsberg wurde extra ein komplettes Dorf nachgebaut, mit Hunderten von Statisten. Aber auch für die Außenaufnahmen ließ man sich nicht lumpen, vom Schwarzwalt in die Sächsische Schweiz, kein weg war hier zu weit. Mit Frederick Lau und Henriette Confurius sind zudem zwei hochkarätige Darsteller dabei, die die Handlung gut tragen können. Schade das es deutsche Filme hierzulande so schwer haben, wenn es keine seichten Komödien sind, oder die Nazi Zeit aufarbeiten. „Das kalte Herz“ hätte auf jeden Fall mehr Beachtung verdient, als es bisher bekommen hat.

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