The Girl with all the Gifts

The Girl with all the Gifts

The Girl with all the Gifts
Ot.: She Who brings gifts
Darsteller: Gemma Arterton, Glenn Close, Paddy Considine, Dominique Tipper, Sennia Nanua
Regisseur: Colm McCarthy
Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
Untertitel: Deutsch
Spieldauer: 112 Minuten
Universum Film GmbH



In einer nicht allzu fernen Zukunft: Eine aggressive Pilzinfektion hat fast die gesamte Menschheit in fleischfressende, zombieartige Wesen – sogenannte „Hungries“ – verwandelt. Nur eine kleine Gruppe infizierter Kinder verspricht Hoffnung auf ein Heilmittel, da sie ihren „Fressimpuls“ kontrollieren können. In einer Militärbasis werden sie grausamen Experimenten unterzogen. Doch ein Mädchen unter ihnen ist anders: Melanie ist intelligent, wissbegierig und einfallsreich. Als die Basis von einer Horde Hungries überrannt wird, kann Melanie fliehen. In einer in Chaos und Zerstörung versunkenen Welt muss sie bald nicht nur über ihre eigene Zukunft, sondern auch das Schicksal der gesamten Menschheit entscheiden …Melanie ist intelligent, wissbegierig und einfallsreich; aber auch ein „Hungries“. Kinder in Horrorfilmen sind meistens eine Plage, Sennia Nanua in der Rolle der Melanie die hier ihr Kinodebüt gibt, spielt selbst nahmenhaft Darsteller wie Gemma Arterton („Ein Quantum Trost“), Glenn Close („Eine verhängnisvolle Affäre“) und Paddy Considine („Das Bourne Ultimatum“) an die Wand.
Die Verfilmung des Buches „Die Berufene“ ist aber Zombie Schocker wie man ihn heute zu Haufe kennt, sondern Anspruchsvolles Arthouse Kino der besonderen Art.
Melanie und ihre Kameraden sind nicht von Bissen infiziert worden, sondern von Muttern, die während ihrer Schwangerschaft diesen Virus in sich hatten. Daraus ergibt sich eine ganz neue Art von Infizierten, wie schon die ersten fünf Minuten des Filmes zeigen. Wer diesen eindrucksvollen und verstörenden beginn, gesehen hat, weiß das dieser Film alles andere als ein „Klassischer Zombie“ Film ist, sondern ein Zombie-Thriller mit moralisch-philosophischem Anspruch.
Selbst wenn es hier einen Zombie Walk gibt, wie in fast allen Filmen dieses Genre, ist auch der völlig anderes. Es sind keine halb Aufgefressenen oder zerstückelten CGI Leichen die hier längs schleichen, sondern Infizierte kranke Menschen, von Virus gezeichnet, ohne CGI mit richtigen Makeup.
Regisseur Colm McCarthy („Sherlock“, „Peaky Blinders“) hat hier eine mehr als eindrucksvolle Arbeit abgeliefert. Zugute kommt hierbei auch die ruhige gute Kamera, die erlesende Bilder Zeit und keine heftigen schnittfolgen.Kleider war der Verleih, mit dieser Art von „Zombie“ Film überfordert, und startete den Film nur mit ganz wenigen Kopien. Mir persönlich, war es trotz eines Radius von 100 km nicht möglich eine Vorstellung in einen Normalen Kino zu finden. Es bleibt zu hoffen, dass der Film jetzt die Ehrung bekommt, die er verdient hat. Ein mehr als außergewöhnlicher und faszinierender Film

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