The Missing

The Missing

The Missing - Staffel 1
Darsteller: James Nesbitt, Frances O'Connor, Tcheky Karyo
Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
Spieldauer: 480 Minuten
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Nordfrankreich, 2006, während der Fußball-WM: Der Familienurlaub von Tony und Emily Hughes (James Nesbitt, Frances O’Connor) endet in einem furchtbaren Albtraum. Im kleinen Städtchen Chalons Du Bois verliert Tony seinen fünfjähriger Sohn Oliver (Oliver Hunt) plötzlich in einer jubelnden Menschenmenge. Die Polizei startet umgehend eine Suchaktion und beordert Julien Baptiste (Tchéky Karyo), einen der renommiertesten Ermittler Frankreichs, in den kleinen Ort. Baptiste: „Entweder wir finden Jungen schnell oder nie…“. Doch ohne Erfolg: Der Junge bleibt spurlos verschwunden. Während die Verzweiflung der Eltern wächst, stürzen sich die Medien auf den spektakulären Fall.
Acht Jahre später kehrt Tony Hughes an den Ort des Verbrechens zurück. Schuldgefühle und Schmerz haben seine Ehe zerstört, doch während Emily in einer anderen Beziehung den Neuanfang gewagt hat, sucht Tony weiter wie besessen seinen Sohn. Als neue Hinweise auftauchen, wird auch das Interesse des mittlerweile pensionierten Julien Baptiste wieder entfacht…
The Missing beschreibt das wohl größte Horrorszenario, das Eltern widerfahren kann und beschäftigt sich stärker mit dem Schicksal der Opfer als den Motiven des Täters. Verzweiflung, Mutlosigkeit, Wut, Ohnmacht und Hoffnung werden durch die Darsteller so realistisch vermittelt, dass sich diese Gefühle fast unerträglich intensiv auf die Zuschauer übertragen. Der Nordire James Nesbitt (Der Hobbit, Lang Lebe Ned Devine!), übrigens 2016 von Queen Elisabeth II zum Officer des British Empire ernannt, verkörpert eindringlich den verzweifelten Familienvater Tony Hughes. So lebte er während der Dreharbeiten in Belgien weitestgehend zurückgezogen, um Tonys Isolation und Leere authentischer darstellen zu können. Aber auch Fances O’Connor (A.I. - Künstliche Intelligenz, Mr Selfridge, Conjuring 2), Tchéky Karyo (Nikita, Nostradamus,James Bond – GoldenEye) und Ken Stott (Messias, Der Hobbit; BAFTA-Award, Schottland, Bester Schauspieler für seine Darstellung in The Missing) liefern mitreißende schauspielerische Glanzleistungen ab.

Wer Angst hat am Ende der Staffel einen fiesen Cliffhanger zu haben, kann man beruhigen, „The Missing“, ist wie "True Detective", „American Horror Story“ oder „American Crime Story“ eine Anthologie Serie. Das bedeutet nach den 8 Folgen ist Schluss mit diesem Fall, Staffel zwei handelt von einem ganz anderen Verbrechen. Ob die Darsteller wieder dabei sind, oder andere kann man noch nicht sagen, dies wird bei Anthologie Serien unterschiedlich gehandelt.
Dreh und Mittelpunkt der Serie ist eindeutig James Nesbitt, der hier spielt, als ginge es um sein Leben. Doch es geht um das seines Kindes, es geschieht seiner Frau und ihn das Horror Szenario für Eltern überhaupt, das eigene Kind wird entführt. Tony (James Nesbitt) und Emily (Frances O’Connor), sind in Frankreich im Urlaub, als das Unfassbare geschieht. Auch mit Hilfe des französischen Detektiv Julien Baptiste (Tchéky Karyo) zieht sich die suche über 8 Jahre hinweg, ohne dass sie den kleinen Oliver finden. Als jemand zu Tony Kontakt aufnimmt, der sagt er hätte das Kind, steigert sich seine Obsession maßlos.
Die Tatsache das solche Fälle leider Realität sind, man denke nur an die 3-jährige Madeleine die 2007 in einer portugiesischen Ferienanlage verschwunden ist, macht den ganzen Fall umso sehr beklemmender. Kein verrückter Serienkiller mit noch verrückteren Gefolge oder irrer Killer mit einer Machete. Dies ist bedrückende Realität.
Die Macher haben auch alles richtiggemacht, eine eisige Ästhetik, die Handlung spielt parallel im Jahr 2006 und 2014, Schauspieler vom Feinsten und eine Musik die all dies grauenvoll unterstreicht
"The Missing" ist bei der Flut von Serien zu Zeit, ein echtes Highlight, das zudem durch ihre Machart als Anthologie Serie gewinnt, und kein Cliffhanger. Absolutes Pflichtprogramm

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