The Void

The Void

The Void - Es gibt eine Hölle. Dies hier ist schlimmer
Darsteller: Aaron Poole, Natalie Brown, Kenneth Welsh
Regisseure: Steven Kostanski, Jeremy Gillespie
Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
Untertitel: Deutsch
Bildseitenformat: 2.39:1
Spieldauer: 91 Minuten
Ascot Elite Home Entertainment (Vertrieb Universum Film)


Sheriff Carters gemütliche Nachtschicht kommt zu einem jähen Ende, als ihm aus dem Wald ein blutender Mann vors Auto rennt. Umgehend bringt Carter den Verletzten ins naheliegende Krankenhaus, doch damit tritt er ungewollt eine höllische Lawine los. Zuerst tauchen zwei mysteriöse Jäger auf, die dem Unbekannten nach dem Leben trachten. Aber schon bald sieht sich die illustre Schar von Patienten und Angestellten einem viel größeren Problem gegenüber: Niemand kann das Krankenhaus verlassen, denn draußen versammelt sich eine messerschwingende Horde von in weißen Roben gekleideten Gestalten, die jeden Fluchtversuch vereiteln. Und als dann drinnen die ersten Opfer zu ekelerregenden Monstern mutieren, müssen die Überlebenden erkennen, dass sich das Tor zur Hölle zu öffnen beginnt...


„The Void“ ist ein munterer Trip durch den Horrorfilm der 80er. Unheimliche Monster die aus Menschen herausbrechen wie in John Carpenders „Das Ding aus einer anderen Welt“ (1982) und Stuart Gordon´s „From Beyond“ (1986) die Bedrohung durch unheimliche Wesen in „Die Fürsten der Dunkelheit“ (1987) und ein Finale das Lucio Fulcis „Die Geisterstadt der Zombies“ (aka „The Beyond“) alle Ehre Erweist.
Das kanadische Filmemacherkollektiv Astron-6 tat sich bisher mehr durch blutigen Billig Trash wie „Father’s Day“ hervor. Zwei der Regisseure Jeremy Gillespie und Steven Kostanski haben jetzt per Crowdfunding ihren ersten eigenen Film produziert, der sich von vorne bis hinten anfühlt. Als sei er keine Hommage, sondern in den 80er Jahren entstanden.

Ein unheimliches Setting, dreckig aber nicht billig, bietet den grundsein für ihr Werk. Die Darsteller werden wohl nie eine Oskar Verleihung von innen sehen, machen aber ihre Sache gut und transferieren Perfekt die Panik und klaustrophobische Stimmung, die sich durch den ganzen Film zieht. Die sehr blutigen Effekte sind gut gemacht und lassen auf wenig CGI hoffen. Bei den ganzen Tentakeln, kommt aber der Verdacht auf, das die Regisseure nicht nur Stuart Gordon´s Filme lieben, sondern auch japanische Animes der härteren Gangart.


„The Void“ bringt Horror Fans einfach nur Spaß von Anfang bis Ende, bei der FSK ab 16 muss man allerdings mit den Kopf schütteln, und sich fragen was die Prüfer genommen haben, da der Film Uncut ist. Am besten sollte man alle Filme der 80er Jahre die jetzt noch mit einen §131 Bann belegt sind freigeben, und nicht mit aufwendigen Justiz Verfahren, die Ressourcen kann man sinnvoller nutzen.

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