Reprodukt

Der Sommer ihres Lebens

Der Sommer ihres Lebens
Barbara Yelin, Thomas von Steinaecker
ISBN 978-3-95640-135-0
80 Seiten, farbig, Hardcover
EUR 20,00
Reprodukt



Die alte Gerda steht am Fenster des Seniorenheims und schaut in die Sterne. Lange hat sie die Frage aufgeschoben, jetzt sucht sie eine Antwort darauf: Hatte sie ein glückliches Leben? Und während sie versucht, den Alltag im Heim zu meistern, denkt sie zurück, an ihre Jugend in den 1960er Jahren; ihre Begeisterung für ein Fach, in der sie als Frau schief angesehen wurde, die Astrophysik; die harte Wahl, die sie damals treffen musste, in jenem Sommer ihres Lebens: zwischen ihrer Liebe zu Peter und einer Karriere im Ausland…
“Der Sommer ihres Lebens” ist die erste Zusammenarbeit zwischen der Zeichnerin Barbara Yelin und dem Schriftsteller Thomas von Steinaecker. Poetisch, anrührend und zugleich tiefsinnig erzählen sie darin von Themen, die oft verdrängt werden: das Leben im Altenheim und die Frage, was das eigentlich ist, Glück.
“Feinsinnig und tief, anrührend und lustig, traurig und wahr – erzählt wie ein farbiger Traum. Wunderbar!” – Doris Dörrie
“Wie ein Leben gelingt, was das Glück ist und wie Zeit und Ewigkeit zusammenhängen – das sind verdammt große Fragen für ein so kleines Werk. Und sie werden nicht nur gestellt, sondern sogar beantwortet.” – Richard Kämmerlings, Die Welt
Barbara Yelin Autorin von Riekes Notizen, Le visiteur und natürlich Irmina bekannt, hat mit „Der Sommer ihres Lebens“ einen Webcomic Gemacht der von sich reden machte.
Es ist die große Frage am Ende eines Lebens, wer bin ich, was bleibt von mir. Erinnerungen, Poetisch, anrührend aber auch tiefsinnig. Bilder und zweiten an die man sich erinnert, Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen.
Barbara Yelin hat mit dem Schriftsteller Thomas von Steinaecker einen fünfzehnteiligen Webcomic „Der Sommer ihres Lebens“ http://www.hundertvierzehn.de/rubriken/der-sommer-ihres-lebens geschaffen, der Fragen und Antworten gibt
Barbara Yelin die für „Irmina“ (Reprodukt) beim Comic-Salon Erlangen mit dem Max-und-Moritz-Preis ausgezeichnet wurde, hat Steinaecker Geschichte wundervoll umgesetzt.
Reicht der Webcomic zu lesen, nein, ehr zum An testen. Barbara Yelin hat diesen mit notwendigen Formatanpassungen auf A4 angepasst und ergänzt.
Ein wunderschönes Buch, das jeden empfohlen sei, der gute und schöne Graphic-Novels zu schätzen weiß.

Fritz the Cat

Fritz the Cat
Robert Crumb
• Aus dem Amerikanischen von Heinrich Anders
• Handlettering von Olav Korth
ISBN 978-3-95640-035-3
128 Seiten, schwarzweiß, 22 x 29 cm, Hardcover mit Leinenrücken
EUR 29,00
Reprodukt
Neun Leben reichen für ihn nicht aus, dafür ist sein Alltag zu ausschweifend: Fritz the Cat zieht wieder durch die Gegend und treibt sein Unwesen. Keine Frau ist vor dem räudigen Kater sicher, er kifft, säuft und verhöhnt jede Autorität.
Die bisher umfangreichste Ausgabe der Abenteuer von “Fritz the Cat” in deutscher Sprache ist 1999 erschienen – ebenfalls bei Reprodukt – und enthält auf 76 Seiten die Geschichten “Fritz bugs out”, “Fritz the Cat – Special Agent for the CIA” und “Fritz the Cat Superstar”. Die neue Ausgabe umfasst 128 Seiten und umfasst insgesamt 15 kurze und längere Episoden sowie zusätzliche Skizzen um den rauen Kater.

Ob die neue Ausgabe von Reprodukt jetzt eine Gesamtausgabe ist, kann man nicht 100% sagen, nach besten wissen und gewissen seitens des Verlages aber ja. Robert Crumb hat in den 70er so viel unterschiedliches Material veröffentlicht, das er dies vermutlich selber nicht genau weiß, zumal in der 70er die Original Seiten nicht so Archiviert wurden wie heute.

Das Buch richtet sich nicht nach Fantagraphics Books "The Life & Death of Fritz the Cat", sondern folgt der der französischen Ausgabe des Verlags Cornelius, was durch Crumbs Wahlheimat Frankreich ja auch praktisch ist.
Besonders die erst Geschichte mit dem Kater der noch nicht ganz seine bekannte Statur hat, sind schone Persiflagen auf die End 60er Aufbruchshysterie der Hippie-Generation und ein tritt in das Establishment der es in sich hat, wirklich garantiert nicht jugendfrei.
Die große Bekanntheit bekam Fritz the Cat durch den Film „Fritz the Cat“ von 1972, der ihn der breiten Masse zugänglich machte. Zu einer Welle neuer Geschichten hat dies aber nicht geführt, was auch gut so ist, denn so sind diese Handvoll Geschichten etwas wirklich Einmaliges. Der Hardcover Band mit Leinen Rücken bietet diesen Comic Klassiker als bestmöglichen Scann der heute überhaut erhältlich ist.
Ein Wunderschönes Buch das den großen Underground Klassiker gerecht wird.

Fräulein Rühr-Mich-Nicht-An - Gesamtausgabe

Fräulein Rühr-Mich-Nicht-An – Gesamtausgabe
Hubert, Kerascoët
• Fräulein Rühr-Mich-Nicht-An
• Aus dem Französischen von Kai Wilksen
• Handlettering von Dirk Rehm
ISBN 978-3-95640-072-8
224 Seiten, farbig, 20,5 x 27 cm, Hardcover
EUR 39,00
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Paris zu Beginn der Dreißigerjahre. Die Schwestern Agathe und Blanche zieht es aus der französischen Provinz in die Hauptstadt, wo sie als Zimmermädchen ihr Glück suchen. Während die lebenshungrige Agathe freudig durch die Tanzlokale zieht, fiebert Blanche allnächtlich ihrer Rückkehr entgegen. Bis Agathe eines frühen Morgens brutal aus dem Leben gerissen wird. Blanche schwört Rache und macht sich im Rotlichtmilieu der Stadt auf die Suche nach dem Mörder ihrer Schwester. Nicht lange, und sie wird selbst zur Gejagten…
Mit ihrer mitreißende Geschichte um die bezaubernde Blanche, die als “Fräulein Rühr-mich-nicht-an” zur Attraktion des Luxusbordells Pompadour wird, gelingt Hubert und Kerascoët ein anschauliches Sittengemälde der französischen Metropole in den Zwischenkriegsjahren.

Auch wenn der Titel etwas anderes vermittelt, das Fräulein Rühr-Mich-Nicht-An ist ein vielschichtiges Sittengemälde der 30er Jahre in Paris. Auf der Suche nach dem Mörder ihrer Schwester muss sie dafür in einen Bordell arbeiten. Da sie ihre Jungfräulichkeit bewahren will, wird sie die etwas andere Dame des Hauses, und der heimliche Star unter den Prostituierten. Nach der ersten hellen Freundlichen Seiten wechselt das Buch schnell ins düstere und Brutale, seelisch wie körperlich.

Hubert und Kerascoët haben trotz der fast schon kindlichen Zeichnungen einen mehr als erwachsenen Triller mit Dramaelementen geschaffen.
Der Druck, Aufmachung und die Verarbeitung dieser Gesamtausgabe sind hervorragend, der Skizzenteil sehr gelungen. Ein Vorzeigeexemplar von Reprodukt

Der Tod von Speedy

Der Tod von Speedy
Jaime Hernandez
ISBN 978-3-95640-070-4
136 Seiten, schwarzweiß, 19 x 24 cm, Hardcover
EUR 24,00
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Ein trostloser Vorort, flimmernde Luft, lähmende Langeweile. Hier verbringen Margarita “Maggie” Chascarillo und Esperanza “Hopey” Glass eine Jugend zwischen Punkrockpartys, Selbstzweifeln und Gelegenheitsjobs. Als Maggies Schwarm, “Speedy” Ortiz, in der Auseinandersetzung zweier rivalisierender Jugendgangs einen sinnlosen und traurigen Tod stirbt, wird der Mikrokosmos der jungen Frauen erstmals in den Grundfesten erschüttert…
Jaime Hernandez’ “Der Tod von Speedy” hat dem Comic in den Achtzigerjahren wegweisende Impulse verliehen: Mit entwaffnendem Einfühlungsvermögen und exakter Beobachtungsgabe thematisiert der Zeichner die Lebenswirklichkeit von Jugendlichen in den Suburbs von Los Angeles.

Liebe und Versagen

Liebe und Versagen
Jaime Hernandez
ISBN 978-3-95640-069-8
112 Seiten, schwarzweiß, 19 x 24 cm, Hardcover
EUR 24,00
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Bereits seit mehr als drei Jahrzehnten begleitet Jaime Hernandez das Leben seiner Protagonistin Maggie Chascarillo. Ähnlich Harry Angstrom in John Updikes “Rabbit”-Romanen wuchs Maggie gemeinsam mit ihren Lesern heran. Heute ist sie Mitte Vierzig und alle Pfade, die sie betreten hat, sämtliche Entscheidungen, die sie traf, kulminieren in “Liebe und Versagen”.
Wie ein Kaleidoskop führt das Buch Schicksalsschläge, Familiengeheimnisse und Wendepunkte in Maggies Leben zusammen und erzählt eine berührende Geschichte über Erinnerungen und ihre Last auf unserer Gegenwart. Jamie Hernandez gelingt mit “Liebe und Versagen” ein Kunstwerk – kraftvoll und echt –, das uns eindrücklich vor Augen führt, dass wir Ängste und Traurigkeit akzeptieren müssen, uns von ihnen aber nicht versehren lassen dürfen.

Comics aus dem lateinamerikanischen Raum sind bei uns weitgehend unbekannt, eine Ausnahme sind die “Love&Rockets” der drei Brüder Jaime, Gilbert und Mario.
“Love&Rockets” Geschichten erzählt vom bewegten Leben südkalifornischer Jugendlicher, von Auseinandersetzungen und Liebesleben sowohl in den Vororten von Los Angeles als auch im fiktiven lateinamerikanischen Dorf Palomar.
Auch wenn dies eine Zusammenarbeit der Brüder ist, zeichnen sie diese Geschichten abwechselt und unabhängig voneinander.
Die zwei vorliegenden Bücher stammen von Jaime Hernandez, geboren 1974. Jaime ist der jüngste der 5 Geschwister und wuchs im kalifornischen Oxnard auf. Bereits 1981 schuf er zusammen er mit seinem Bruder Gilbert das Magazin “Love&Rockets”, das in den USA seit 1982 von Fantagraphics verlegt. Bereits 1991 erschienen bei Reprodukt die ersten “Love&Rockets” Bücher, von denen jetzt eine Neuauflage erscheint, mit einen Wunderschönen Cover Design von Arne Bellstorf

Ein Sommer am See

Ein Sommer am See
Jillian Tamaki, Mariko Tamaki
Aus dem Englischen von Tina Hohl
Handlettering von Michael Hau
ISBN 978-3-95640-025-4
320 Seiten, einfarbig (Pantone), 15,3 x 21,4 cm, Klappenbroschur
EUR 29,00
REPRODUKT

Jeden Sommer verbringt Rose mit ihren Eltern die Ferien im selben Haus am See. Dort trifft sie ihre Sommerfreundin Windy. Sie ist für Rose die kleine Schwester, die sie nie hatte. Doch in diesem Sommer ist alles anders. Roses Eltern hören nicht auf, sich zu streiten, und auch zwischen Rose und Windy hat sich etwas verändert. Rose kann den kindlichen Spielen von früher nicht mehr viel abgewinnen, vielmehr beobachtet sie fasziniert und verstört zugleich die älteren Teenager, die schon erste sexuelle Erfahrungen machen.

Eine flirrend leichte Sommergeschichte über die Zeit zwischen der Kindheit und dem Erwachsenwerden – voller Geheimnisse, Sorgen und Erwartungen. Bereits “Skim”, das preisgekrönte erste Buch der kanadisch stämmigen Cousinen Mariko und Jillian Tamaki, erregte 2008 Aufmerksamkeit weit über die Grenzen des Comics hinaus.
Ein „Ein Sommer am See“ kann man nur als Coming-of-Age-Geschichte bezeichnen, nämlich Sommerferien als Teenager. Es geht von den ersten ganz hellen Seiten die fast nur Füße am Strand zeigt, über erste Pubertätsgespräche zwischen Freundinnen, eine gruppe Jungs und die Eltern die sich dauernd streiten. Die Welt so wie sie Rose die Hauptperson sieht, beinahe eine naive Ernsthaftigkeit die alles überschattet. Auch bei den doch recht einfach wirkenden Zeichnungen, gehört es durch seine ganze Struktur in die Nische der Graphic Novel. Die Bilder selber sind nicht farbig oder s/w sondern ehr lila/weiß was aber gut zu den Bildern passt.
Ein ungewöhnliches aber gutes Buch, grade richtig für diese Sommertage

Pablo 4: Picasso

Pablo 4: Picasso
Clément Oubrerie, Julie Birmant
Aus dem Französischen von Claudia Sandberg
Handlettering von Dirk Rehm
ISBN 978-3-95640-030-8
92 Seiten, farbig, 22 x 29 cm, Klappenbroschur
EUR 20,00
REPRODUKT

Paris im Mai 1907. Pablo Picassos vermeintlich skandalöses Gemälde “Les Demoiselles d’Avignon” entsetzt ganz Paris. Selbst enge Freunde wenden sich von ihm ab. Doch Pablo arbeitet wie besessen und erfindet sich neu – ermutigt durch Georges Braque und den jungen Galeristen Daniel-Henry Kahnweiler. Schon bald soll Picasso im Aufkommen des Kubismus und der Kunst der Moderne ein neues Leben beginnen.
Mit dem Gemälde “Les Demoiselles d’Avignon” beginnt Picasso seinen Stil zu finden, der ihn berühmt, aber vor allem auch im beginnen 20 Jahrhundert für kontroversen sorgen sollte. Ein Genie das man erst noch entdecken sollte.
Leichthändig verknüpfen Julie Birmant und Clément Oubrerie die Geschichte des jungen Pablo Picasso mit dem Porträt einer aufblühenden Epoche samt all ihren Lichtmomenten und Schattenseiten

Bleibt zu hoffen dass vielleicht irgendwann eine Gesamtausgabe dieses Meisterwerks erscheint (Vielleicht sogar mit Auszügen aus Band 0, das jedoch wie der Verlag mitteilte aus "einen Making Of. Julie Birmant und Clement Oubrerie besteht. Es gab letztes Jahr eine Ausstellung in Paris im Museum von Montmartre und aus dem Anlass ist dann dieser Begleitband entstanden. Jede Menge Fotos aus der Zeit, Jugendstil-Illus, Werbegrafiken, etc. über Montmartre in den 1900-1920ern" , das deutlich mach das Comics weder Cartoons noch abgedrehte Zeichnungen sein müssen, aber sich trotzdem trauen sich jemanden wie Picasso anzunehmen. Unterhaltung, Geschichte und Bildung auf höchsten Niveau das selbst für Neulinge auf diesen Sektor empfehlenswert ist, genauso  wie für alles Leser. In Buchhandlungen oder Online Shops gehör die Serie in die Rubriken „Graphik Novel“ und Büche über „Picasso“. Im Picasso Museum Barcelona lag es jedenfalls auch im Original aus.

Pablo 3: Matisse

Pablo 3: Matisse
Clément Oubrerie, Julie Birmant, Pablo
Aus dem Französischen von Claudia Sandberg
Handlettering von Dirk Rehm
ISBN 978-3-95640-012-4
84 Seiten, farbig, 22 x 29 cm, Klappenbroschur
EUR 20,00


Im dritten Band ihres kunstvollen Comics über die jungen Jahre Pablo Picassos zeigen Julie Birmant und Clément Oubrerie den Maler voller Inspiration und Schaffensdrang. Picasso fühlt sich bereit, sich seinem größten Rivalen zu stellen: Henri Matisse. Im Herbst 1906 ist er nur noch von einer Idee besessen. Er will es den spießigen Franzosen zeigen und eines seiner revolutionärsten Werke präsentieren – “Das Bordell von Avignon”.
Leichthändig und kunstvoll erzählen Julie Birmant und Clément Oubrerie von den jungen Jahren Pablo Picassos in Paris, von seiner Suche nach Anerkennung und von einer aufblühenden Epoche.
Dieses Buch erscheint im Rahmen des Förderprogramms des französischen Außenministeriums, vertreten durch die Kulturabteilung der französischen Botschaft in Berlin.
Das Cover passt auf den ersten Blick irgendwie gar nicht zu den ersten beiden Bänden, passt aber wenn man sich mit dem Album beschäftigt. Der der Mischung als realen und fiktionalen Elementen geht es diesmal um die Verwandlung des jungen Pablo in der großen Künstler Picasso. Wie in den letzten beiden Bänden spielt Fernande, der Begleiter von Pablo, eine wichtige Rolle sowie der Liebe wegen von Barcelona nach Paris zu reisen.
Julie Birmant und Clément Oubrerie gehen auch im dritten Band mit sehr viel Liebe und Wissen über Picasso vor, so dass sie selber ein Kunstwerk schaffen das wie Picasso seine Werke zeitlos wird.

Pablo 1: Max Jacob

Pablo 1: Max Jacob
Clément Oubrerie, Julie Birmant, Pablo
Aus dem Französischen von Claudia Sandberg
Handlettering von Dirk Rehm
ISBN 978-3-943143-49-2
84 Seiten, farbig, 22 x 29 cm,
Klappenbroschur
EUR 20,00
Reprodukt

Im Jahr 1900, bei seiner Ankunft in Paris, kennt man Picasso einfach nur als Pablo. Die vierbändige Biografie von Julie Birmant und Clément Oubrerie erzählt von dieser Anfangszeit, als der junge Katalane seinen Weg gerade erst findet.
In “Max Jacob”, dem ersten Band, durchlebt der Künstler ein bewegtes Auf und Ab zwischen kleineren Erfolgen und großen Zweifeln. Doch der Dichter Max Jacob, sein heimlicher Verehrer, glaubt an Pablos neue Kunst… Leichthändig verknüpfen die Autoren Pablos Geschichte mit der Biografie der wohl bekanntesten Muse des Malers, Fernande Olivier. “Pablo” wird so zum Porträt einer aufblühenden Epoche mit all ihren Lichtmomenten und Schattenseiten.

Pablo 2: Apollinaire

Pablo 2: Apollinaire
Clément Oubrerie, Julie Birmant, Pablo
Aus dem Französischen von Claudia Sandberg
Handlettering von Dirk Rehm
ISBN 978-3-943143-73-7
84 Seiten, farbig, 22 x 29 cm,
Klappenbroschur
EUR 20,00
Reprodukt

Der Pariser Montmartre, 1905: Der junge Katalane Pablo Picasso macht moderne Kunst, doch noch zeigt die Welt seinem Werk die kalte Schulter. Als der brotlose Künstler zu allem Überfluss von sein er Muse Fernande Olivier verlassen wird, entwerfen die Dichter Max Jacob und Guillaume Apollinaire einen aberwitzigen Plan, ihren Freund Pablo wieder aufzurichten. Und dann ist da Gertrude Stein, die nun in Pablos Leben tritt, eine schrullige Amerikanerin, die seine Kunst nicht nur erkennt, sondern auch kauft… Leichthändig und kunstvoll erzählen Julie Birmant und Clément Oubrerie von den jungen Jahren Pablo Picassos in Paris, von seiner Suche nach Anerkennung und von einer aufblühenden Epoche.

"Pablo" von Julie Birmant und Clément Oubrerie handelt von den jungen Jahren Pablo Picasso und seiner Muse Fernande Olivier. Die Erzählstränge beginnen hier mit der Jugend der beiden in Rückblicken um das spätere geschehen zu verdeutlichen. Mit sehr viel Sorgfalt wurde hier das Paris Anfang des 19 Jahrhundert nachempfunden und die Lebensart deutlich zu machen. Der Eiffelturm und die Weltausstellung prägen das Bild einer Epoche in ihrer Blütezeit vor Ausbruch des ersten Weltkrieges. Jetzt nach einen Picasso Museums Besuch noch lebhafter
Die Kolorierung wirkt die ganze Zeit wie eine Sammlung von Aquarellen und trifft genau die Art der Erzählung, einfach meisterlich. Im November erscheint Band 3

LastMan 1

LastMan 1
Balak, Bastien Vivès, LastMan, Michaël Sanlaville
Aus dem Französischen von Volker Zimmermann
Lettering von Max Hurlbrink | Font: Guy Buhry
ISBN 978-3-95640-010-0
216 Seiten, schwarzweiß & farbig, 15 x 21 cm, Klappenbroschur
EUR 18,00
Reprodukt

Der junge Adrian Velba ist selig: Nachdem er monatelang hart in der Kampfschule von Meister Jansen trainiert hat, darf er beim großen Turnier antreten, das der Königshof alljährlich ausrichtet. Als Partner des zwielichtigen Hünen Richard Aldana steht Adrian nun vor dem ersten echten Duell seines Lebens in der Arena.
LastMan" ist eine Hommage an japanische Mangas und Computerspiele, ganz im Stil von "Dragonball" - ein klassischer Shonen Comic. "Shonen" ist das japanische Wort für "männlicher Jugendlicher" - die Comics sind nämlich vor allem an Jungs und Männer gerichtet: vollgepackt mit Action, gerne auch derbem Humor und ganz typischen Charakteren.
Obwohl die französischen Autoren ganz klar japanische Shonen zum Vorbild genommen haben, ist "LastMan" kein billiger Abklatsch. Die Eigenständigkeit fällt schnell durch die Zeichnungen von Bastien Vives auf: liebevoll, aber nicht verschnörkelt, eher skizzenhaft. Vives ist der Popstar der französischen Comicszene und hat schon jede Menge Preise für seine Graphic Novels abgeräumt. Kein Wunder, denn "LastMan" macht schon nach dem ersten Band absolut süchtig. 



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