Der gleiche Himmel

Der gleiche Himmel

Der gleiche Himmel
Darsteller: Ben Becker, Tom Schilling, Sofia Helin, Friederike Becht
Regisseur: Oliver Hirschbiegel
Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1)
Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
Spieldauer: 270 Minuten
Polyband/WVG



Der junge Ost-Berliner Romeo-Agent LARS WEBER (Tom Schilling) wird in den Westen der Stadt geschleust. Dort soll er LAUREN FABER (Sofia Helin) verführen, um für die Stasi den Zugang zu sensiblen Informationen des Britischen Geheimdienstes zu ermöglichen. Als die Mission eine unerwartete Wendung nimmt, setzt ihn sein West-Berliner Führungsoffizier RALF MÜLLER (Ben Becker) kurzerhand auf die NSA-Mitarbeiterin SABINE CUTTER (Friederike Becht) an. Eine folgenschwere Entscheidung, wie sich bald herausstellt, denn seine Verbindung zu ihr geht weit über seinen ursprünglichen Auftrag hinaus.
Während niemand im Osten von Lars’ Mission im Westen weiß, spitzen sich auch zu Hause die Ereignisse zu. Lars’ Vater GREGOR, ein treuer Sozialist, zweifelt immer mehr an den politischen Überzeugungen, für die er schon so viel zu opfern bereit war. Sein Bruder CONRAD, dessen Ehe mit GITA nur noch als Farce existiert, muss mitansehen, wie seine jüngste Tochter KLARA im Leistungssportprogramm für den sozialistischen Erfolg zum Doping gezwungen wird.


Nach dem RTL Flop „Deutschland 83“,(völlig zu Unrecht, eine der Besten Mini Serien der letzten Jahre) kehrt man jetzt mit „Der gleiche Himmel“ zurück in das Jahr 1974.
Das positive ist die Ausstattung, Schlaghosen, bunter Kleider, tolle Automobile hier hat das ZDF sich nicht lumpen lassen, während die Dreharbeiten hierfür in Prag stattfanden. Es geht hierbei um eine Stasi Agenten Lars Weber (Tom Schilling) der über die Betten des Britischen Geheimdienstes mehr über den Klassenfeind erfahren soll. So heißblütig wie ein Ost Agent nun mal ist, plaudern dann die Frauen nach dem genialen Sex auch alles aus. Kein klitsche wird ausgelassen, alles muss rein in die Teile, wobei das Frauenbild, beinahe noch mehr in die unterdrückten 6oer Jahre passt. Trotz der guten Leistungen von Tom Schilling und Ben Becker, hat der Film leider nicht die Spannung und die Realitätsnähe von „Deutschland 83“ sondern kommt einer leichten Soap näher. Die Spannung und das Tempo des dritten Teils, wäre schon viel ehr hilfreich gewesen, zumal Oliver Hirschbiegel in Filmen wie Das Experiment, Der Untergang, Borgia (ersten 4 Folgen) doch schon sein Gespür für ernsthafte und zugleich Spannende Stoffe bewiesen hatte. „Der gleiche Himmel“ ist gute Unterhaltung, bei dem Team vor und hinter der Kamera hätte man aber etwas mehr erwartet

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