Die Engel von St. Pauli

Die Engel von St. Pauli

Die Engel von St. Pauli
Deutschland 1969
R.: Jürgen Roland
D.: Horst Frank, Herbert Fux, Günther Neutze, Werner Pochath
Laufzeit: 101 Min.
Bildformat: 1,66:1
Tonformat: DD 2.0 Stereo / Mono
Sprache: Deutsch / Englisch / Französisch
Studio Hamburg



Jule Nickels, alteingesessener Unterweltkönig von St. Pauli, bekommt Konkurrenz von einer Wiener Zuhälterbande, die ebenfalls im Rotlichtmilieu auf dem Hamburger Kiez mitmischen will. Doch Jule duldet keine Eindringlinge in seinem Revier und es entbrennt ein brutaler Krieg um die Vorherrschaft zwischen den beiden Zuhältergruppen. Als jedoch Jules taubstumme Prostituierte Lisa von einem Freier brutal ermordet wird, setzen sie gemeinsam alles daran, den Täter schnellstmöglich ausfindig zu machen. Das Letzte, was die beiden Luden gebrauchen können, ist nämlich eine Sonderkommission der Polizei, die ihre Geschäfte stört.

Deutscher Kult-Krimi über zwei rivalisierende Gangsterbanden im Rotlichtmilieu von St. Pauli von Regisseur Jürgen Roland mit den Leinwandlegenden Horst Frank und Herbert Fux in den Hauptrollen. Neue Abtastung des Originalmaterials!
Jürgen Roland eröffnet seinen 1969 entstandenen Film „Engel von St. Pauli„ im halbdokumentarischen Stil, mit der Beerdigung einer der Reeperbahn Größen und einen Trauerzug über die sündige Meile. Ein Bild das sofort jeder Hamburger erkennt, auch wenn dies fast 50 Jahre alt ist. Der Hamburger Lude Jule Nickels gehört noch zu den kultivierten Unterwelt Größen. Auch wenn die Prostitution sein Tagesgeschäft ist, herrscht bei ihn Ruhe und Ordnung. Ein längst vergessenes Bild der Meile, auch die letzten Größen wie „Neger Kalle“ ist heute Vergangenheit.
Das gute an Jürgen Rolands Film ist, er spielt nicht 1969, er ist 18969 entstanden, Kostüme, Autos, Sprüche, alles ist eine Zeitaufnahme, hier braucht keiner nach fehlern zu suchen, hier ist alles echt.

Die Besetzung mit Horst Frank als Lude Jule Nickels, Herbert Fux als Hollek, Günther Neutze als Kommissar und Werner Pochath als Hurenmörder ist aus heutiger Sicht eine Traumbesetzung, dazu kommen auch mehrere aus dem Ensemble des Ohnsorg-Theaters. Einfach grandios
Es handelt sich bei dieser Blu-ray um eine neue Abtastung des Originalmaterials, die zum Teil von selben Team wie „Blutiger Freitag“ (ein Kult-Film) vorgenommen wurde.

Auch wenn der Film einige Jahrzehnte hinter sich hat, ist die Restauration gut gelungen. Die Kratzer und Lichtblitze während das Inter Verleih Logo läuft, bessert sich nach diesen Erheblich.
Die Blu-ray ist eine Neuauflage der Blu-ray von Subkultur - Edition Deutsche Vita, und wie diese ungekürzt ab 16, nur leider ohne Bonusmaterial

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