Flashback - Mörderische Ferien - Director's Cut

Flashback - Mörderische Ferien - Director's Cut
D 2000
Darsteller: Valerie Niehaus, Alexandra Neldel, Simone Hanselmann, Xaver Hutter, Elke Sommer
Regisseur: Michael Karen
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch
Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
Spieldauer: 99 Minuten
Concorde Video


Als Kind musste Jeanette mit ansehen, wie ihre Eltern bestialisch ermordet wurden. Nach zehn Jahren in einer psychiatrischen Anstalt macht sie ihre ersten Schritte ins eigene Leben. Sie soll drei verwöhnten Sprösslingen einer reichen Familie in den Bergen Nachhilfeunterricht geben. Die Idylle scheint perfekt. Doch plötzlich holt Jeanette die Vergangenheit wieder ein: Der Sichelkiller ist zurückgekehrt.„Flashback - Mörderische Ferien“ war 2000 ein ziemlicher Flop an den Kinokassen, der Shock „GZSZ“ Darsteller Alexandra Neldel und Simone Hanselmann sowie „Verbotene Liebe“ Star Valerie Niehaus zusammen in einen Film, der Schreck war zu groß. Zudem wurde der Film 2000 für eine FSK ab 18 Jahren um ca. 1 Minute um die blutigsten Momente geschnitten. In Ausland, auch im deutschsprachigen lief der Film in den Kinos ungekürzt, so wie sie jetzt auch vorliegt, die Bezeichnung Director's Cut ist einfach die ungeschnittene Fassung.

Zu den Darstellern, seien wir ehrlich, die Amerikaner nehmen seit jeher für ihre Slasher Filme, Jung Schauspieler mit wenig oder gar keiner Erfahrung, anders würden sich 90% der Filme gar nicht rentieren. Bei „Flashback - Mörderische Ferien“ griff man immerhin auf Darsteller zurück die schon Kamera Erfahrung hatten.

Das Drehbuch stammt von Jimmy Sangster, der als Drehbuch Autor für Hammer-Produktionen schon eine Legende ist. Für „Flashback – Mörderische Ferien“ legte Sangster erstmals nach zwanzig Jahren wieder ein Drehbuch für einen Kinofilm vor. Dies ist nicht nur unterhaltsam, sondern auch spannend. Die handgemachten Splatter Effekte sind vom feinsten, lange vor den CGI Effekten, darf hier noch einmal richtig das Blut fließen und das nicht zu wenig.

Heute gesehen ist der Film deutlich härter, als so manche „Freitag der 13.“ Fortsetzung, wobei die Story ehr an Filme wie „Säge des Todes“ von Jess Franco angelehnt.
Ein kleiner Splatter Hit, der jetzt hoffentlich endlich die Aufmerksamkeit bekommt, die er verdient.

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