Das Testament des Dr. Mabuse

Das Testament des Dr. Mabuse – Restaurierte Fassung (Mediabook)
Deutschland 1933
Darsteller: Rudolf Klein-Rogge, Oskar Beregi sen., Theodor Loos, Otto Wernicke, Klaus Pohl
Regisseur: Fritz Lang
Sprache / Ton: Deutsch DD 2.0 Mono, Deutsch HD-DTS MA 2.0 Mono
Bildformat: 1.19:1 (16:9 /1080p)
Untertitel: keine
Laufzeit: 121 min.
Atlas Film 



Hochwertiges Mediabook inkl. DVD und Blu-ray mit der restaurierten und digitalisierten Fassung des Films von 2014.

Dr. Mabuse (Rudolf Klein-Rogge) schreibt sein Testament. Obwohl der wahnsinnige Verbrecher mittlerweile in einer Nervenheilanstalt untergebracht ist, ist seine kriminelle Energie ungebrochen. Mittels telepathischer Fähigkeiten manipuliert er die Menschen in seiner Umgebung und sorgt selbst über seinen Tod hinaus für Angst und Chaos. Kommissar Lohmann (Otto Wernicke) steht vor einem Rätsel. Wer gibt die Anweisungen von Mabuse weiter? Kann er die geplante Errichtung einer Herrschaft des Verbrechens noch stoppen?

1922 drehte Fritz Lang mit „Dr. Mabuse, der Spieler“ seinen ersten großen deutschen Kino Film vor. Trotz der Länge von 270 Minuten, die es nötig nachte der Film im Kino in zweit Teilen zu zeigen.

1933 drehte Fritz Lang dann mit Das Testament des Dr. Mabuse eine Fortsetzung seines Filmhits. Ohne es zu ahnen schuf er damit den Grundstein für das Genre der Crime- und Mystery-Filme.

Mit der von ihn dargestellten Verbrecherbande und dessen Ideologie und Wahnsinn, zeigt er eindeutig ein Spiegelbild der aufkommenden Nationalsozialisten.
Mabuses Ziel, die Errichtung einer „Herrschaft des Verbrechens“ war zuviel für Joseph Goebbels, der in seinem Tagebuche zum Film vermerkte „Sehr aufregend. Aber kann nicht freigegeben werden. Anleitung zum Verbrechen.

Der Film würde so vom Reichspropagandaminister am 29. März 1933 noch vor der Premiere verbieten. Die Premiere des Films fand dann am 21. April 1933 in Budapest satt, im Deutschland kam der Film dann erst am 24. August 1951 zu Aufführung.
Nach den NS-Schrecken drehte Fritz Lang 1960 seien letzten Film in Deutschlang, und zugleich den dritten und letzten Mabuse Film „Die 1000 Augen des Dr. Mabuse“. Dies ist allerdings eine seichte mischung aus seiner eigenen Vorlage vom 1933 und den in der 60er Jahren Aufkommenden Krimi Filme der Edgar Wallace Reihe.
Die Restaurierung von „Das Testament des Dr. Mabuse“ durch ZDF, ARTE und des Deutschen Filminstituts entstand in Vorbereitung der großen Retrospektive der Filme Fritz Langs für die Internationalen Filmfestspiele Berlin im Jahr 2001. In England wurde im Sep. 2012 bei Eureka Entertainment Ltd in der Reihe Masters of Cinema der Film auf Blu-ray in der Deutschen Original Fassung veröffentlicht.

2014 erfolge dann die Digitalisierung des Materials, dies ist die Fassung, die jetzt im Mediabook vorliegt
Der Ton ist sehr unterschiedlich von klar und deutlich ohne jegliche Nebengeräusche, bis hin zu deutlichen Grundrauschen z.B. am Anfang in Café. Dies ist vermutlich das Ergebnis, weil der Ton aus verschiedenen Quellen zusammengesetzt wurde

Extras:
Hauptfilm in restaurierter Fassung auf DVD und Blu-ray, umfangreiches Booklet
Original-Kinoplakat (maßstabsgetreu verkleinert) zum Aufhängen

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